Hallo ihr Lieben,
Ich habe lange nicht´s mehr von mir hören lassen.
Heute möchte ich euch wenigstens in einigen
Sätzen an meiner Planung  teilhaben lassen.
Vor einem halben Jahr habe ich eine liebe
ältere Dame, Frau Dörges, die vor 30 Jahren
eine Stiftung für junge Leute mit Krebs ins Leben
gerufen hat, besucht. Sie hat mir angeboten
mich zu unterstützen, wenn ich irgendwohin mal in
den Urlaub fahren möchte. Ich habe dieses Angebot im Sommer nicht eingelöst, da es mir kräftemäßig noch nicht gut genug ging und ich auch nicht wusste, wohin es sinnvoll wäre. Gerne wäre ich mal wieder nach El Salvador geflogen, aber dazu muss mein Immunsystem noch besser werden. Ende des Sommers rief mich Frau Dörges noch mal an und ermutigte mich, nicht allzu lange zu warten. So wuchs in mir der Traum, die Natur im Herbst in Colorado, USA, einmal zu erleben. Es war schon immer mein Traum, aber das war bisher nicht möglich (für wen ist es das schon...??).
Kurz gesagt, ich bin auf dem besten Weg nächste Woche mit meinem Vater als Begleitung in die USA zu fliegen. Ich kann nur staunen, wie Gott Stück für Stück die Hindernisse wie Reisepass, Medikamente... aus den Weg räumt. Es geht mir zur Zeit sehr gut, und so möchte ich die Chance nutzen.
“Zufällig” hat mein Papa gerade in dieser Zeit (nur in dieser) die Möglichkeit, alles Dienstliche irgendwie zu regeln (in der Gemeinde helfen Viele dabei mit) sich die Zeit zu nehmen, denn allein könnte ich nicht fahren.
Wir haben einen großen Gott. So weiß ich, dass Er mir die nötige Kraft geben wird, um z.B. Freunde, die ich in der Zeit gerne sehen würde auch besuchen zu können.
ER hat, wie man sieht, auch die Finanzen in seiner Hand, und ER wird die Zeit segnen. Ich kann es überhaupt noch nicht fassen dass das Wirklichkeit zu werden scheint. Und so weiß ich auch, dass ER , wenn ich mich trotz vieler Eindrücke an Ihn halte, meine Gedanken sortieren wird, damit ich nicht überfordert bin. Ich liebe es in der Natur mit Jesus zu sein, um seine Größe mehr und mehr zu erfassen. Ich bin gespannt, was in den nächsten Wochen kommen wird.

Noch kurz zu meiner jetzigen Situation:
Mit Heidelberg haben wir immer noch nicht telefonieren können. Ich denke allerdings nicht oft (und wenn, dann zu falschen Zeiten) daran, dort an zu rufen.
Es würde momentan nichts an meiner Situation ändern. Ich bin froh, dass Jesus mir solch einen Frieden gibt, denn so sorglos lässt es sich gut leben :-)
Wenn ihr daran denkt, wäre ich froh, wenn ihr für mich besonders für Kraft und Weisheit betet. Ich möchte die Zeit nutzen um Ihn einfach zu loben und für seine Gegenwart zu danken.

Mir fällt gerade noch eine kleine Geschichte ein. Vielleicht hilft sie dem einen oder anderen.
Ein Mann kommt zum Friseur. Während die zwei sich unterhalten sagt der Friseur: “Ich glaube nicht, dass es Gott gibt, sonst gäbe es kein Leid und Schmerz... all die Kriege und Tragödien.”
Der Mann verabschiedet sich und geht. Nach einer Weile kommt er wieder und sagt zum Friseur: ”Ich glaube nicht, dass es Friseure gibt!” Der Friseur darauf hin: “ Was? Warum das denn nicht.”
Der Mann: “ Als ich gerade auf die Straße hinaus lief, traf ich einen langhaarigen, ganz zerzausten und ungepflegten Mann. Wenn es Friseure gäbe, dann hätte der Mann einen vernünftigen Haarschnitt!” Der Friseur: “Aber er kann doch kommen und sich frisieren lassen...”
Es gäbe keine Kriege, wenn alle Menschen zu Jesus kommen würden, aber Er hat uns einen freien Willen gegeben.

Wir dürfen (und müssen) entscheiden, wie wir leben wollen.

Eure Puschel

Panorama

28. September 2010

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